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Einige Mitglieder und Freunde unseres Clubs sind der Einladung der Südafrikanischen Botschaft in Wien gefolgt und wurden am 27. September 2014 im „Dschungel" vom Schwung der gesanglichen und akrobatisch-tänzerischen Vorführungen der jungen Künstlerinnen und Künstler „mitgenommen": Sie bewegten sich, gemeinsam mit den anderen Besuchern, im Rhythmus der heißen Musik und sangen die ins Ohr gehenden Refrains lauthals mit. Die Halle war überfüllt, einige fanden reguläre Sitzplätze, andere saßen am Boden und wurden lediglich von den kommenden und gehenden Gästen geschupst. Ich selbst hatte einen relativ sicheren Stehplatz, gleich neben der Türe und es gelang mir die „Gefahren" für die am Boden sitzende Frau Grascher, der Chefsekretärin des Botschafters, weitgehend abzuhalten.

Auch der Botschafter S.E. Tebogo Seokolo und seine Frau sowie andere Mitarbeiter der Botschaft, genossen die hervorragende, unkonventionelle Stimmung, denn mehr oder weniger alle Besucher machten einfach mit!
Aus Anlass dieses 20-jährigen Jubiläums präsentierten die durchwegs jungen Künstlerinnen und Künstler aus dem Südlichen Afrika ihr Können und ihr Engagement.
Besonders ins Auge gefallen ist die aus Bulawayo, Zimbabwe, stammende Gruppe IYASA, die Abkürzung der „Inkululeko Yabatsha School of Art" was so viel heißt wie „ Freiheit für junge Leute -School of Art". Diese Gruppe hat sich schon mit erfolgreichen Auftritten in Europa und den USA international einen Namen gemacht. Und das, wie wir feststellen konnten, zu recht!
< Diese Sängerin stand an Temperament und Stimme den verschiedenen Gruppen in nichts nach! Auch sie riss das Publikum mit ihrem Charme und ihrer Ausdruckskraft mit; leider ist mir ihr Name nicht geläufig.
Auch das südafrikanische Ensemble „Insingizi" war bei dieser Veranstaltung zu sehen und zu hören. Eine auf traditionellen A Capella Gesang spezialisierte Gruppe. Ganz anders als IYASA und doch so afrikanisch! Interessant ist, dass diese Gruppe erstmals 1995 in Österreich auftrat und neben Konzerten in der Steiermark und Oberösterreich auch Workshops in Schulen abhielt. Sie taten sich mit einem österreichischen Chor zusammen, um ein „Crossover" aus österreichischen und südafrikanischen Musikern zu starten. Während des dritten Aufenthaltes in Österreich hat die Gruppe beschlossen in Österreich zu bleiben und klassische Musik zu studieren (siehe Interview von Markus Deisenberger mit Blessing Nqo).
Die Musik der Soulah Tribe ist für mich gewöh-nungsbedürftig, aber sicherlich für die Disco-Atmosphäre bestens geeignet.
Alles in allem erlebten wir ein sehr authentisches afrikanisches Fest, frei von Zwängen und Normen, voll Freude über „20 Jahre Freiheit in Südafrika!"
Noch am Heimweg summten wir gedankenverloren und in fröhlicher Stimmung die eben gehörten ins Ohr gehenden afrikanischen Melodien, welche sich in den Weiten des Landes und im ungebrochenen Optimismus der „Regenbogen-Nation" entwickeln konnten.